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Gezeigt werden in einem Querschnitt acht Exponate aus verschiedenen Themenreihen der vergangenen fünf Jahre.
Im Rahmen der Vernissage gaben sich am Freitagabend Kunstfeunde aus der ganzen Region ein Stelldichein in der Weinscheune. "Wirwerk ist eine spannende und hoch potensierte Verbindung zweier Bildhauerinnen, die ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben und dabei nicht stehen geblieben sind, sondern mit viel Spaß am Experiment neue Darstellungsformen entwickeln und dokumentieren", so Monika Kretschmann. Sie stellte die Künstlerinnen vor. Beide scheinen sich optimal zu ergänzen. Gelernt haben beide das Handwerk des Steinmetzes, um anschließend Bildhauerei zu studieren. Beide sind Schülerinnen des renomierten Bildhauers Stephan Balkenhol.
Wer bei Wirwerk an Plastiken im üblichen Sinne denkt, liegt mit dieser Erwartung falsch. Vor dem Hintergrund ihrer handwerklichen Ausbildung interpretiert das Künsterduo das Thema Raum auf ganz individuelle Art völlig neu. Sie inszenieren Szenen und erzählen Geschichten mit Bildfolgen, die letztlich mit dem Mittel der Fotografie festgehelaten und dem Betrachter zugänglich gemacht werden. Stets geht es dabei um den Menschen im Raum, den Menschen in verschiedenen Umgebungen, in verschiedenen Situationen. Die großformatigen Fotografieen wirken wie Filmausschnitte.
"Alternativ zur Fotografie gäbe es die Performance. Aber das liegt uns nicht", sagt Sylvia Maak. Sie ist die Macherin hinter der Kamera, während Hanna Woll vor der Kamera in verschiedene Situationen einsteigt. "Es freut mich, wenn ich auf den Bildern nicht erkannt werde. Es geht nie um mich, sondern einfach um den Menschen", erläutert Woll.
Das Duo setzt sich auch mit klassischen Themen der Bildhauerei auseinander, wie etwa der Debatte um den Sockel. Daraus entstand die Rehie "Sockelmännchen"